What`s new?

Die ersten Neuheiten für das Einrichtungsjahr auf der imm cologne 2018

Die imm cologne bildet die ganze Einrichtungswelt ab – und überrascht nicht nur mit Trend- und Outdoor-gerecht aufgelegten Klassikern, sondern auch mit Neuheiten für alle Sitz- und Schlafgelegenheiten: traditionell und designorientiert, reduziert und kuschelig geht es im Januar in eine neue Möbelsaison.

Gezeigt werden auf der imm cologne 2018 über 100.000 Möbel und Einrichtungsgegenstände, davon etwa ein Drittel absolute Neuheiten. Die über 1.200 erwarteten Aussteller aus 50 Ländern zeigen nicht nur die aktuellen Farben und Formen, sondern spiegeln auch den Trend zu langlebigen Materialien wie Marmor oder die anhaltende Faszination der Menschen an Design-Klassikern wider. Und die imm cologne ist Teil dieser Geschichte. 1968 wurde der formal und zu diesem Zeitpunkt fertigungstechnisch revolutionäre Panton Chair auf der Einrichtungsmesse imm in Köln erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. 50 Jahre nach der Erstpräsentation legt Vitra 2018 zwei limitierte Editionen des ikonischen Klassikers auf – wieder mit Premiere in Köln.

Panton Chrome und Glow: die Jubiläums-Editionen von Vitra auf der imm cologne 2018
Nach langen Jahren gemeinsamer Entwicklung brachten Verner Panton und Vitra 1967 den Panton Chair zur Produktionsreife – als ersten aus einem Stück geformten Vollkunststoff-Freischwinger der Geschichte. 1968 konnte der formal und fertigungstechnisch revolutionäre Stuhl auf der Möbelmesse imm in Köln erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden. 50 Jahre nach der Erstpräsentation legt Vitra 2018 zwei limitierte Editionen des ikonischen Klassikers auf: den Panton Chrome und den Panton Glow. Verspiegelte Oberflächen hatten Verner Panton schon immer fasziniert, und wie kaum ein anderer Designer hat er im Lauf seiner Karriere immer wieder mit verschiedenartigen Spiegeleffekten gearbeitet. Das ist an seinen Möbel- und Leuchten-Entwürfen ebenso ablesbar wie an vielen seiner expressiven Interieurs. Mit dem Panton Chrome geht nun ein alter Traum des Designers in Erfüllung. Bereits Anfang der 1970er Jahre lotete er die Möglichkeit aus, dem Panton Chair eine verspiegelte Oberfläche zu geben. Wegen seiner dynamisch geschwungenen Formen schien ihm der Stuhl dafür besonders prädestiniert, doch lag damals eine spiegelnde Beschichtung des Stuhls wegen ihrer Kratzempfindlichkeit weit außerhalb aller technischen Möglichkeiten. Heute, fast 50 Jahre später, steht ein sicheres, wenn auch aufwendiges Verfahren zur Verfügung, das hoch spezialisierte Handarbeit erfordert. Der brillante Spiegeleffekt des Panton Chrome entsteht durch eine Metallisierung, die in verschiedene Lackschichten eingebettet wird. Dieser komplexe Lackaufbau ist einerseits flexibel genug, um die leichten Verformungen des Stuhlkörpers eines Panton Classic bei Belastung mitzumachen und andererseits so robust, dass die empfindliche Oberfläche effektiv geschützt wird.

Auf die rohe Polyesterharzschale des Panton Classic werden in sorgfältiger Handarbeit fünf Schichten eines mit Nachleuchtpigmenten versehenen Lacks aufgetragen und abschließend mit einem hochglänzenden Schutzlack versiegelt. Die Leuchtpigmente laden sich am Tageslicht auf und geben bei Dunkelheit ein blaues Licht ab. Die fast geisterhafte Erscheinung eines in der Dunkelheit leuchtenden Panton Glow hat etwas Mystisches und lässt den bekannten Klassiker – wortwörtlich – in einem neuen Licht erscheinen. (Foto: Vitra, Bild 18/19)

01 COR – Moss
Sitzen? Liegen? Beides! Eine Art Diwan des 21. Jahrhunderts eben, der vor allem eines bieten soll: Sitzkomfort. Dafür sorgen außen große Kissen mit sanftem Knautscheffekt und innen eine Fülle an Materialien wie etwa Daunen und eine wattierte Ummantelung. Das Stuttgarter Design-Duo Jehs und Laub hat das Multitalent für Cor entworfen. (Foto: Cor)

02 ADA AUSTRIA premium – Tyler und Portland
Bei der Sitzgruppe Tyler und dem Dining-Programm Portland von Ada sollen die innovativen Airogel-Zellen in der Polsterung für ein Plus an Sitzkomfort sorgen. Sie passen sich den Körperkonturen an und ermöglichen so punktgenaue Druckentlastung. (Foto: ADA AUSTRIA premium)

03 Artek – 124° (Design: Daniel Rybakken)
124° – das ist der Winkel, in dem die Seitenflächen des wandmontierten, gleichnamigen Spiegels von Artek zueinander stehen. Mit ihrer strengen Form, dem ungewöhnlichen Spiegelungseffekt und fragmentarisch gebrochenem Licht setzen sie markante Punkte an die Wand. Grundlage hierzu ist eine umfangreiche Recherche des norwegischen Designers Daniel Rybakken zu natürlichem Licht und seiner Darstellung. (Foto: Zara Pfeifer; Artek)

04 Brdr. Krüger – Theodor
Theodor ist eine Neuinterpretation des "archetypischen dänischen Stuhls", der eine wichtige Rolle in der Bedeutung der dänischen Moderne gespielt hat und der klassische Werte mit einer neuen Perspektive vereinen will. Zur imm cologne wird der Stuhl von Brdr. Krüger in einer neuen geölten Eichenvariante mit einem Textilsitz gezeigt. (Foto: Brdr. Krüger)

05 Bretz – Filousof
Den Namen hat der Polstermöbelhersteller Bretz sicher nicht zufällig gewählt: ein wenig frech, vor allem aber freigeistig soll sich das Sofa Filousof zeigen. Jedes Kissen im Rücken, Sitz- und Armlehnen und der Korpus können in einem anderen Bezug, einer anderen Farbe oder einem anderen Muster bezogen werden. Im Raster von 25 cm lassen sich außerdem beliebig erweiterbare Sofas und Sofalandschaften erstellen. (Foto: Bretz)

06 Gwinner – Laredo
Ein starker Fokus auf Holz, markante Oberflächen mit Ästen oder Rissen und eine klare Linienführung – das sind die optischen Eigenschaften des Wohnprogramms Laredo von Gwinner. Die neue Holzart Balkeneiche geräuchert mit ihrer etwas strengen Anmutung ist auf das geradlinige Design abgestimmt. Ebenfalls neu im Programm: die Farbe Lack mocca seidenmatt, ein vergleichsweise dunkler Braunton. (Foto: Gwinner)

07 Jan Kath – Polonaise
Die Order war einfach: „Macht mir die schönsten Teppiche der Welt“, forderte Schah Abbas seine Knüpfer in den Hofwerkstätten in Isfahan auf. Die Ergebnisse waren so faszinierend, dass sie Jan Kath rund 400 Jahre später als Vorlage für seine neue Kollektion Polonaise gewählt hat: schillernde Zauberwälder aus Lotusblüten, verschlungene Arabesken und Palmetten. (Foto: Jan Kath)

08 Ligne Roset – Imprevue
Einzelsofa, Eckgruppe oder sogar Bett? Das Sofaprogramm Imprevue von der Designerin Marie Christine Dorner ermöglicht zahlreiche Kombination und bietet viele Einsatzmöglichkeiten. So lässt sich die Sofalandschaft durch Abnehmen der Seiten- und Rückenteile ruck-zuck in ein Bett verwandeln. (Foto: Ligne Roset)

09 Moll – Champion
Bei Kindern können die Lieblingsfarben schnell wechseln. Daher liegt jedem Tisch Champion von Moll eine Box bei, die acht Schmuckfarben für die Fußkufen und Abdeckkappen bereithält. Die Farben lassen sich schnell austauschen und bis zum nächsten Farbwechsel gut in der Box verwahren. (Foto: Moll)

10 Schönbuch – Grace (Sebastian Herkner)
Mit seiner minimalistischen Form eignet sich Schönbuchs Neuinterpretation des Servierwagens (Design: Sebastian Herkner) auch als mobile Bar, als Beistelltisch oder als Ablage im Homeoffice. Das Design ist der Architektur der 50er-Jahre nachempfunden. Grace gibt es in Schwarz, Nachtblau oder Rosenholz. Die obere Ablage aus Glas ist jeweils farblich passend rückseitig lackiert. (Foto: Schönbuch)

11 Schramm – Ono (Design Sebastian Herkner)
Das Lesen, Arbeiten oder Frühstücken im Bett wollte Sebastian Herkner so bequem wie möglich gestalten. Gemütlich gepolsterte Kissen laden im Bett Ono von Schramm Werkstätten zum Ausruhen ein. Für den vielbeschäftigten und vielreisenden Designer sind solche Komfortzonen von hoher Bedeutung. (Foto: Schramm Werkstätten)

12 Tom Taylor – Heaven Casual
Zur imm cologne erwartet die Besucher bei ADA ein komplettes Appartement mit zwei Schlafzimmern, einem Wohn- und Essbereich, einem Gäste- und Arbeitszimmer sowie einem Bad – stimmig eingerichtet im lässigen Stil (Heaven Casual) der Marke Tom Taylor. (Foto: ADA)

13 Indera – Hug
Mit Hug stellt der belgische Möbelanbieter Indera ein modulares Sofa mit einer Vielzahl an Kombinationsmöglichkeiten vor. Die Serie umfasst neben verschiedenen Rücken- und Armelementen und Sitzmodulen in verschiedenen Abmessungen auch praktischen Tische und Aufbewahrungselemente, sodass man sich seine Relax-Zone individuell gestalten kann. Die sanfte, durchgesteppte Polsterung sieht aus wie ein warmes Deckbett – ein gemütlicher Kokon, in dem man sich köstlich entspannen kann nach einem aktiven Tag. (Foto: Indera)

14 Conte Caserta – Mammuttisch aus einem Blatt
420 x 150 x 8 cm – das sind die Maße des Tischblattes, das aus einem einzigen Stück Akazienholz geschaffen wurde. Zum ersten Mal zu sehen ist dieser Mammuttisch am Stand A001 der Tischmanufaktur Conte Caserta in Halle 11.1 auf der Einrichtungsmesse imm cologne 2018 in Köln. Conte Caserta fertigt aus goldbraunem Akazienholz individuelle Tischblätter aus Massivholz, die aus der Mitte des Stammes geschnitten und im Ganzen verarbeitet werden. Die Maserung erstreckt sich wie ein Gemälde über das gesamte Tischblatt. (Foto: Conte Caserta)

15 Draenert – Marble Wings
Eine Chaiselongue, gefertigt aus einem massiven Natursteinblock Carrara Marmor, limitiert auf 15 Stück, nummeriert und datiert mit Zertifikat – das Kunstmöbel Marble Wings, herausgegeben in limitierter Edition. Auf der imm cologne 2018 feiert die Draenert Manufaktur ihr 50-Jähriges Jubiläum, und aus diesem Anlass hat der Architekt und Designer Hadi Teherani die Kulturgeschichte des Marmors in modernes Design übersetzt. (Foto: Draenert)

16 Hey-Sign – Stripe & Fields
Die neuen Teppiche STRIPE 2 und 4 sowie FIELD erweitern die Hey-Sign Teppichserie Carée, die 2017 zur imm cologne eingeführt wurde. Bei dem zweifarbigen Teppich STRIPE 2 werden vierzig Zentimeter hohe Filzstreifen im farblichen Wechsel aneinandergenäht, wodurch sich eine dekorative Wirkung ergibt. Die sichtbaren Nähte sind designgebend und betonen den handwerklichen Charakter. (Foto: HEY-SIGN/Reimund Braun)

17 Sideboard K 16 – müller möbelfabrikation
Ob mit zwei oder drei Türen, schwebend an der Wand oder auf Kufen aus Aluminium oder in lackierter Variante: Das Sideboard K 16 konnte schon immer durch Design plus Flexibilität überzeugen. Doch die neueste Option ist beides in einem! Die effektvolle Metallstruktur der Schiebetüren zieht garantiert alle Blicke auf sich und kann gar nicht anders als zum Highlight werden. Perfekt für Räume voller Extravaganz! (Foto: müller möbelfabrikation)