Köln möbliert: Die neue Einrichtungssaison startet mit der imm cologne und der Trendfarbe Rot

Die ausgefallenste „gute Stube“ von Köln wird gemütlich: Der sieben Meter unter dem Kölner Pflaster liegende historische Kronleuchtersaal wurde mit stilbestimmenden Re-Editionen von imm cologne-Ausstellern zu einem Wohnzimmer der besonderen Art.

Mit Kronleuchtern geschmückte Säle vermutet man eher in Schlössern, Rathäusern oder Villen, aber wohl kaum unter der Erde. Köln hat da etwas ganz Extravagantes zu bieten, denn hier gibt es sogar in der Kanalisation einen unterirdischen Kronleuchtersaal. Mit der Stadterweiterung Ende des 19. Jahrhunderts wurde auch die Kölner Kanalisation modernisiert. Nach dem Vorbild von Städten wie Paris und Wien entstand ein Abwassersystem, das noch heute von der Kunst der Kölner Ingenieure und Baumeister zeugt. Das in Rheinnähe liegende Vereinigungsbauwerk, das der Entlastung der Kanalisation bei Starkregen dient, wurde für den Besuch Kaiser Wilhelms II. mit zwei Kronleuchtern ausgestattet. Seit dieser Zeit hängen sie nun dort und gaben dem Raum den Namen „Kronleuchtersaal“, der seitdem im Volksmund als die „gute Stube“ von Köln bekannt ist – wobei die manchmal etwas lästige Geruchsbelästigung großzügig unterschlagen wird. Nun wurde der nur selten geöffnete Raum zum Schauplatz eines spektakulären Foto-Shootings im Rahmen der preisgekrönten Kampagne „Köln möbliert“ für die imm cologne 2017, mit dem die Trendfarbe Rot ins rechte Licht gesetzt werden sollte.

Mal dynamisch, mal zart: Rot setzt auch in der Wohnung Akzente
Es ist die Überraschung der Saison: Rot ist die Primärfarbe, die bei Trendsettern und führenden Designmarken als Akzentfarbe besonders gut ankommt. Nicht viele haben mir ihr gerechnet, doch jetzt ist sie da – als Tasche zum Outfit, im Seventies-Fliesenmuster im Bad oder als edles Couch-Kissen. Vielleicht hat ihr die Farbe Rosa den Weg in die Wohnung geebnet, die sich seit dem letzten Jahr über Flamingo- und Watermelon-Töne kontinuierlich in den Vordergrund gearbeitet hat. Schließlich sieht auch knalliges Rot in Ton-in-Ton-Kombination mit Abstufungen in Richtung Rosa längst nicht mehr so hart aus und wirkt fröhlich, ja fast zart. Im Kontrast zu Schwarz und Weiß gibt sie einen echten Klassiker, während sie sich im Wohnbereich besonders gut neben hellen Beige- und Grautönen macht.

Für die imm cologne ist die Farbe Rot schon länger ein guter Freund: So erhält das Logo der internationalen Einrichtungsmesse durch sie hohen Wiedererkennungswert und Signalwirkung. Nicht umsonst kamen verschiedene Studien zu dem Ergebnis, dass die Wahrnehmung von roter Kleidung – ähnlich wie Schwarz – mit hoher Attraktivität und einem großen Selbstbewusstsein des Trägers verbunden ist. Dies lässt sich natürlich nicht nur auf die imm cologne übertragen, sondern auch auf die eigene Wohnung. Kaum eine Farbe hat in ihren Abstufungen von Orangerot über Feuerwehrrot bis zu Weinrot eine derart breite Range an Ausdrucksmöglichkeiten zwischen kühl und warm, Konzentration und Kuschelatmosphäre. Und wer nicht den Mut hat, gleich eine ganze Wand oder sogar mehrere Wände in der Trendfarbe zur streichen, dem eröffnen sich dennoch akzentstarke Gestaltungsmöglichkeiten durch ein aktuell breites Angebot an Accessoires und stilbestimmenden Möbeln in der Knaller-Farbe Rot. Besonders Klassiker und Re-Editionen von Design-Ikonen sind derzeit in Rot-Varianten zu finden.

Sonderanfertigung in imm-cologne-Rot: der Designklassiker studimo von interlübke
So auch das raumbestimmende Regalsystem studimo von interlübke, das im Kölner Untergrund passend im imm-cologne-Rot leuchtet. Von Anfang an universal einsetzbar und seit 1976 kontinuierlich weiterentwickelt, ist der Designklassiker studimo noch feiner und vielseitiger geworden und liegt voll im Klassiker-Trend. Seine solide Konstruktion prädestiniert ihn für nachträgliche Erweiterungen oder sogar Umzüge. Heute kann das Regal so hoch und breit gebaut werden, wie man will: Es wird passgenau in die vorhandene Architektur integriert, steht als Einzelmöbel, Raumteiler, Low- oder Sideboard mitten im Raum oder schwebt an der Wand. Und feiert in diesem Jahr seinen 40-jährigen Geburtstag: Der Erstentwurf durch team form ag stammt aus dem Jahr 1976. Das auf der Würfelform basierende Designkonzept des Klassikers von interlübke, das seine Zeitlosigkeit auch durch eine behutsame, kontinuierliche Weiterentwicklung bewiesen hat, passt damit hervorragend in den Kronleuchtersaal. Der bauliche Zustand und die Architektur des gewölbten Bauwerks aus Klinkermauerwerk spiegelt heute noch die hohe handwerkliche Kunst der Baumeister von damals wieder – so wie das Regalsystem studimo von interlübke für hohe Schreiner-Qualität steht.

Lässige Polster für einen unkonventionellen Lebensstil
Aus nur drei Grundelementen können mit Trio von Cor unzählige Lieblingsplätze oder ganze Sitzlandschaften entstehen. Mit Leichtigkeit verwandelt es den Kronleuchtersaal in ein gemütliches Wohnzimmer. Trio ist ein intelligentes Sitzmöbelkonzept, das sich dem Leben und Vorlieben seiner Besitzer spielerisch anpasst. Auch das Sich-Ausstrecken in die Horizontale ist ausdrücklich erwünscht. Konventionalität war zur Zeit des Erstentwurfs (1972) von den Designern von team form ag genauso wenig gefragt wie heute, da sich die hochwertigen Polster so schön in das unkonventionelle Ambiente des Kronleuchtersaals einfügen. Die Grundidee war seinerzeit so zukunftweisend, dass Cor sich den Entwurf mit den rund 1 x 1 Meter großen Grundelementen für das aktuell überarbeitete Programm zum Vorbild nahm und auch charakteristische Details wie die doppelte Außennaht übernahm. Doch was wäre ein gemütliches Wohnzimmer unter Tage ohne einen samtig weichen Teppich, der genauso edel wie rustikal das Ambiente wiederspiegelt? In diesem Fall füllt der Teppich GLEN hi land von Kymo die Lücke mit seiner Mischung aus traditionell-schottischem, an Wolle erinnernden Tartanmuster und modernem Tencel-Material.

Im Januar werden die Trends von Klassikern in Rot, zeitloser Polsterkultur aus den Seventies und angesagten Teppichen den Kölner Untergrund verlassen und in die Hallen der internationalen Einrichtungsmesse imm cologne umziehen. Leider ohne Kronleuchter, dafür aber mit besserer Luft.


Weitere Informationen: Bis heute ist der Kronleuchtersaal funktionierender Bestandteil des Kölner Abwassersystems. Daher wird das historische Denkmal auch von den Stadtentwässerungsbetrieben Köln betrieben. Da der Saal zudem eine faszinierende Akustik zu bieten hat, finden hier neben den seltenen Führungen seit über zehn Jahren auch regelmäßig Klassik- und Jazzkonzerte statt (www.steb-koeln.de).